Rolfing® Story: Jelena aus Ulm

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Wer bist du?
Ich bin Jelena. Ich bin 28 Jahre alt. Ich bin Psychologin und arbeite momentan als Doktorandin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Was hat dich zum Rolfing gebracht?
Janosch ist schon seit einigen Jahren mein Yogalehrer. Er ist sehr neugierig, liest viel, fragt viel, will Neues lernen und gibt alles, was er erfährt und lernt, an uns, seine Yogaschüler*innen und Freund*innen, weiter. So kam es, dass er vom Rolfing und seiner Ausbildung in seiner herzlich begeisterten Art viel erzählt hat. Es klang alles sehr spannend. Da ich eine einseitig sehr unbewegliche Hüfte habe, zu der mir bisher zwei Orthopäden, ein Osteopath und drei Physiotherapeut*innen weder etwas sagen, noch eine Erklärung oder wirksame Behandlung geben konnten, wollte ich gerne Rolfing kennenlernen. 

Wie hast du die zehn Sitzungen erlebt?
Auf die wöchentlichen Sitzungen habe ich mich immer gefreut. Nicht nur, weil ich zunächst mit einem Lächeln und einem sehr leckeren grünen Tee empfangen wurde, sondern auch, weil die Sitzungen (meistens ;)) sehr angenehm waren und ich anderthalb Stunden entspannen konnte. Vor allem aber bin ich immer mit einem neuen interessanten und angenehmen Körpergefühl wieder rausgegangen. Janosch hat danach jedes mal gefragt, wie es mir geht und wie ich mich fühle. „Leicht“ war das, was ich am häufigsten darauf geantwortet habe. Das Gefühl, dass meine Beine bis unter die Arme gehen oder die Feststellung, dass meine Arme und Schultern an meinem Brustkorb hängen, waren auch hin und wieder das Ergebnis der Sitzung. Zusammengefasst kann man vielleicht sagen, dass das Rolfing mir meinen Körper einmal ganz genau aufgezeigt hat: Das ist dein Körper, alles hängt irgendwie zusammen und das ist gut so. Nicht als ein Problem, was es zu beheben gab, sondern eher um Potential zu fördern.

Was war für dich das Eindrücklichste?
Es war sehr spannend zu erfahren, wie viel im Körper passieren kann, wenn man ihm nur kleine Impulse gibt. Ich bin schon sehr skeptisch an die ganze Sache dran gegangen. Und natürlich habe ich nicht plötzlich eine Wunderhüfte, die ich einfach zusammenfalten kann. Aber ich habe eine aufrechte und leichte Körperhaltung bekommen, nehme bei ganz normalen alltäglichen Bewegungen wie Atmen, Gehen, Hinsetzen und Aufstehen einzelne Körperteile und Bewegungen in ihrer Gesamtheit besser wahr und habe durch die Rolfing Sessions – das merke ich vor allem beim Yoga – eine wunderbar angenehme Leichtigkeit in meinen Bewegungen bekommen.