Rolfing® Story: Cyne aus Ulm

Ich heiße Cyne, bin 25 Jahre alt und übe mich im Studium der Psychologie. In meiner Freizeit engagier ich mich politisch und bewege mich gerne. Ich probiere gerne verschiedenste Sportarten aus, übe aber schon seit längerem Ashtanga Vinyasa Yoga.

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Beim „yogieren“ habe ich auch Janosch kennen gelernt.

Schon immer hatte und habe ich Probleme im Nacken und Schulterbereich. Studieren und anderer Stress setzt sich hier fest. 

Irgendwann, vielleicht stand ich ein Bisschen zu lange auf dem Kopf, konnte ich diesen nicht mehr schmerzfrei drehen. Janosch hat mir dann angeboten, wir könnten es doch mal mit Rolfing probieren.

Nachdem ich nun schon verschiedene spannende doch leider wenig effektive Methoden über mich ergehen lassen hatte, habe ich das Angebot dankend angenommen.

Ich habe den Prozess des Rolfings als super spannend erlebt. Nach jeder Sitzung passiert sensorisch etwas Neues im und mit dem Körper und der Eigenwahrnehmung. Mal hatte ich das Gefühl absolut geerdet zu sein. Tief verwurzelt. Ich habe dann Experimente im Bus gemacht, ob ich mich überhaupt noch festhalten muss und wie lange es wohl dauert bis ich umfalle. Mal hatte ich das Gefühl, beschwingt über Wolken zu laufen. Nach einer Session hätte ich es fast noch mal mit Bauchtanz versucht. Auch meine Yogapraxis hat sich durch das Rolfing verändert. Sensorisches Fine-Tuning zum Erleben von Körperräumen. Das hat vor allem am Anfang zur großen Euphorie meinerseits geführt. 

Das Rolfing hat nicht nur meinen Körper verändert, sondern auch mein Denken über und den Umgang mit diesem. Auf einmal achte ich darauf, ob ich bei Stress meine Schulter hochziehe, oder ob ich mich einseitig belaste. Ich kann aber auch Entspanntheit wahrnehmen und nicht nur, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Außerdem finde ich meine Beine seither viel schöner!

So schön es sein kann, so anstrengend ist es manchmal auch. Durch die Arbeit verändert sich die ganze Körperhaltung und es kann passieren, dass die nächste Session herbeigesehnt wird, um ein entstandenes Ungleichgewicht zu balancieren. Das geschieht dann aber auch. 

Inzwischen bin ich schon ein paar Wochen „fertig gerolft“. Das ist einerseits sehr schade, weil es schon großen Spaß gemacht hat, den Körper ständig neu zu erleben, ist aber auch sehr schön, weil ich jetzt das Gefühl habe, erst richtig mit mir arbeiten zu können. Ich bin gespannt, was noch kommt!