Rolfing® Story: Erfahrungsbericht von Ralf aus Biberach

Wer bist du? 
Ich bin ein 50-jähriger Mann, der gerne joggen geht und Neuem gegenüber offen ist.

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Was hat dich zum Rolfing gebracht?
Als ich 20 Jahre alt war, hatte ich im Winter mit dem Fahrrad einen schweren Sturz. Ich fiel auf die linke Seite, weil das Hinterrad wegrutschte. Ich hatte dann viele Wochen Schmerzen an der Hüfte, Brust und Schultern. Die Ärzte konnten nichts erkennen und meinten, es sei nur eine Prellung, die ihre Zeit benötigte.
An der Hüfte wurde es besser. Die Schulter jedoch schmerzte mir weiterhin. Oft wachte ich nachts auf, weil sie so wehtat.
Das Rolfing hörte sich sehr sinnvoll an und ich war sehr neugierig.

Wie hast Du die 10 Sessions erlebt?
Die 10 Sessions waren für mich jedes Mal eine neue Überraschung. Ich merkte wie sich nach jeder Session mein Körper neu ordnete. Auch meine inneren Einstellungen und mein Standpunkt veränderten sich. Ich merkte, dass ich nicht nur mit den Beinen standhafter wurde, sondern auch mit meinem Geist.
Auf jede Session freute ich mich schon Tage vorher!

Was war für Dich das Eindrücklichste?
Seit ich die 10 Sessions im Rolfing hinter mir habe, habe ich so gut wie keine Schmerzen in der Brust. Mein Oberkörper hat sich komplett anders aufgebaut und neu ausgerichtet. Und auf der Straße werde ich von Bekannten angesprochen, ob ich Krafttraining mache, weil mein Körper wesentlich Muskulöser wirkt. 

Ich kann Rolfing jedem empfehlen. Es ist eine Reise zu sich selbst, die sich lohnt!

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Rolfing® Story: Erfahrungsbericht von Charles aus Ulm

Hallo ich bin Daniel - meine Freunde nennen mich Charles.

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Ich hatte nach einem schwerem Schädelhirntrauma eine starke Spastik, eine Wahrnehmungsstörung meiner linken Körperseite und eine Mittellinienverlagerung. Ich habe viel recherchiert und nach Möglichkeiten gesucht und war vor allem neugierig. Aus diesem Grund habe ich auch begonnen zu klettern. Schwimmen und Liegerad fahren gehören jetzt auch zu meinen Hobbys. Zuerst hat mir ein Freund vom Klettern den Tipp gegeben, dass ich doch mal das Rolfing beim Janosch machen sollte. Ich war zunächst unschlüssig, ob sich das auch wirklich lohnt. Als dann jedoch auch eine gute Freundin mir begeistert davon berichtete, wurde ich neugierig.

Die erste Sitzung war super. Janosch hat ein breites Wissen hinsichtlich der Anatomie und bringt dieses mit Hilfe seiner lockeren Art auch sauber und verständlich rüber. Zu Beginn machte er sich zunächst ein Bild, wie ich mich im Raum bewegte und vor allem, wie ich im Raum stand. Dies war auch über alle zehn Sitzungen ein zentraler Punkt. Er hat großen Wert auf den Dialog gelegt und darauf, dass ich meinen Körper selber richtig spüre.

Als positiv empfand ich immer die Ausrichtung des Beckens und auch die Reihenfolge der aufeinander aufbauenden Sessions. Während den zehn Sitzungen hatte ich auch noch Physiotherapie, um das Laufen noch weiter anzubahnen. Sicher ist, dass ich in der Zeit deutliche Fortschritte erzielt habe. Auch die Therapeuten und meine Eltern empfanden das Rolfing als eine sehr gute Unterstützung zur weiteren Bewegungsanbahnung.

Am Ende der zehn Rolfing–Sitzungen war ich zum einem sehr glücklich, da sich mein Muskeltonus im linken Bein deutlich verbessert hat, dass es also besser Spannung wieder loslassen kann und ich eine bessere Aufrichtung bekommen habe. Zum anderen finde ich es auch schade, dass es vorbei ist, weil ich jede Woche immer wieder aufs Neue merkte, dass sich etwas verändert und so neuen Input erhalten habe. Ich laufe nun auch etwas leichter und mein Kopf ist nicht mehr so zur Seite geneigt. Meine Schultern sind entspannter und ich bin nicht mehr ganz so verkrampft beim Laufen und setze meinen Fuß weicher auf. Ich selber merke einige Verbesserungen und auch beim Klettern habe ich das Gefühl mich besser bewegen zu können. Ich würde diese zehn Sitzungen jederzeit weiterempfehlen.

Bald habe ich auch noch angefangen, zu Yogastunden zu gehen, die Janosch ebenfalls anbietet. Dafür hat sich Janosch Gedanken gemacht, in was für einem Setting und wie ich die einzelnen Bewegungen am besten ausführen kann, ohne mich zu verletzen.  Mittlerweile kann ich eigenständig in der Gruppe mitüben – und das trotz Handicap!

Da ich auf Anfrage ein Buch mit dem Titel „SHT: Na und? Mein weg vom Koma bis an die Kletterwand“ (www.facebook.com/schadelhirntraumanaund) geschrieben habe, wurde ich schon mehrmals auf eine Fortsetzung angesprochen. Die Werde ich auch schreiben und Rolfing sowie Yoga mit Janosch werden dabei natürlich auch eine Rolle spielen.

Vielen Dank, Janosch!!!




Rolfing® Story: Erfahrungsbericht von Simona aus Heidenheim

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Wer bist du?
Ich bin Simona, 28 Jahre alt. Ich übe und unterrichte Yoga und mache leidenschaftlich Sport.
Insbesondere trainiere ich viel (Beach-)Volleyball.

Wie bist du zum Rolfing gekommen?
Ich kam über das Yoga zum Rolfing, denn hier beschäftige ich mich bereits viel mit Bewegungen und damit, wie sie im Zusammenhang mit der Person stehen. Ich wollte herausfinden, wie das Rolfing an meinem, aus meiner Sicht gut ausgerichteten, Körper etwas verändern kann. Ich bin an die Sitzungen mit viel Neugierde herangegangen, wollte die Möglichkeiten, aber insbesondere auch die Grenzen des Rolfings erfahren.

Wie hast du die 10 Sitzungen erlebt?
Die 10 Sitzungen waren für mich sehr angenehm, auch wenn es doch einige Stellen gab, bei denen ich spürte, dass es etwas ziepte. Faszinierend fand ich die Unterschiede in der Wahrnehmung zwischen der rechten und linken Körperseite. Außerdem fand ich spannend, dass ich über die 10 Sitzungen Querverbindungen in meinem Körper aufspüren konnte.

Janoschs Arbeitsweise ist sehr angenehm. Er stand immer im Austausch mit meinen Erlebnissen und meiner Wahrnehmung.

Was war für dich das Eindrücklichste?
Sehr eindrücklich war für mich die zweite Sitzung (hier wird an den Beinen und Füßen gearbeitet), in der ich unmittelbar nach dem Aufstehen positive Veränderungen im Gang und im Stand wahrnehmen konnte. Hingegen gab es andere Sitzungen, bei denen die Veränderung subtil war.
So pendelten meine Beine nach der Psoas-Sitzung unbeschwert und fast schwerelos, aber doch bestimmt. Dies gab mir ein gutes Gefühl in meinem Körper, dennoch sah ich es nicht als "die Veränderung” an. Jedoch noch am selben Tag, als ich Yoga übte, merkte ich enorme Unterschiede bei unterschiedlichen Asanas. So hatte ich plötzlich in Baddha Konasana eine ganz neue freiere Ausrichtung gefunden: die Vorbeuge differierte locker 15cm.

Viel mehr und noch viel wichtiger möchte ich aber von meiner inneren Ausrichtung sprechen. Ich war viel entspannter. Ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass etwas einseitig blockiert oder reibt. Denn genau dieses Gefühl hatte ich mehrere Jahre in der linken Hüfte und dann war es auf einmal weg. Ich hatte das Gefühl, dass meine Hüfte nun gut eingerichtet ist.

So auch bei den Rückbeugen: Mein Schultergürtel war viel weicher und entspannter, die Öffnung im Brustkorb frei und somit ein recht geschmeidiger Weg in tiefe Rückbeugen ohne die Hände erneut für eine bessere Ausrichtung lösen und neu aufsetzen zu müssen.

Auch im Volleyball spürte ich Veränderungen in meiner Koordination und beim Bewegen im Raum. Ich habe fast das Gefühl als hätte ich einen neuen Bezugspunkt gefunden. Anlauf, Absprung und Schlag sind auf einmal besser aufeinander abgestimmt.

Mit dem Vergleich der Bilder vor und nach dem Rolfing war ich zum Abschluss nochmal sehr positiv überrascht, auch wenn ich zuvor die oben genannten Veränderungen bemerkt hatte. So wusste ich zwar zuvor, dass meine Hüfte in Dropbacks (aus Stand in eine Rückbeuge) auf einer Seite ausweicht. Mir war jedoch nicht klar, dass mein Becken auch im Alltag verdreht und nicht eben war.

So bin ich voll und ganz der Meinung, dass das Rolfing, seinem Job als präventiv Maßnahme, mehr als gerecht wird. Ich hatte zwar nie Schmerzen in der Hüfte, dennoch hat sich mein Wohlbefinden verbessert und bin vermutlich späteren Problemen aus dem Weg gegangen.

Das Rolfing war ein wertvolles Selbstexperiment für mich und meinen Körper. Daher kann ich es nicht nur Menschen empfehlen, die bereits ein Anliegen haben, sondern vor allem auch denen, die gerne ein “Finetuning” für ihren Körper haben wollen.

Rolfing® Story: Cyne aus Ulm

Ich heiße Cyne, bin 25 Jahre alt und übe mich im Studium der Psychologie. In meiner Freizeit engagier ich mich politisch und bewege mich gerne. Ich probiere gerne verschiedenste Sportarten aus, übe aber schon seit längerem Ashtanga Vinyasa Yoga.

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Beim „yogieren“ habe ich auch Janosch kennen gelernt.

Schon immer hatte und habe ich Probleme im Nacken und Schulterbereich. Studieren und anderer Stress setzt sich hier fest. 

Irgendwann, vielleicht stand ich ein Bisschen zu lange auf dem Kopf, konnte ich diesen nicht mehr schmerzfrei drehen. Janosch hat mir dann angeboten, wir könnten es doch mal mit Rolfing probieren.

Nachdem ich nun schon verschiedene spannende doch leider wenig effektive Methoden über mich ergehen lassen hatte, habe ich das Angebot dankend angenommen.

Ich habe den Prozess des Rolfings als super spannend erlebt. Nach jeder Sitzung passiert sensorisch etwas Neues im und mit dem Körper und der Eigenwahrnehmung. Mal hatte ich das Gefühl absolut geerdet zu sein. Tief verwurzelt. Ich habe dann Experimente im Bus gemacht, ob ich mich überhaupt noch festhalten muss und wie lange es wohl dauert bis ich umfalle. Mal hatte ich das Gefühl, beschwingt über Wolken zu laufen. Nach einer Session hätte ich es fast noch mal mit Bauchtanz versucht. Auch meine Yogapraxis hat sich durch das Rolfing verändert. Sensorisches Fine-Tuning zum Erleben von Körperräumen. Das hat vor allem am Anfang zur großen Euphorie meinerseits geführt. 

Das Rolfing hat nicht nur meinen Körper verändert, sondern auch mein Denken über und den Umgang mit diesem. Auf einmal achte ich darauf, ob ich bei Stress meine Schulter hochziehe, oder ob ich mich einseitig belaste. Ich kann aber auch Entspanntheit wahrnehmen und nicht nur, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Außerdem finde ich meine Beine seither viel schöner!

So schön es sein kann, so anstrengend ist es manchmal auch. Durch die Arbeit verändert sich die ganze Körperhaltung und es kann passieren, dass die nächste Session herbeigesehnt wird, um ein entstandenes Ungleichgewicht zu balancieren. Das geschieht dann aber auch. 

Inzwischen bin ich schon ein paar Wochen „fertig gerolft“. Das ist einerseits sehr schade, weil es schon großen Spaß gemacht hat, den Körper ständig neu zu erleben, ist aber auch sehr schön, weil ich jetzt das Gefühl habe, erst richtig mit mir arbeiten zu können. Ich bin gespannt, was noch kommt!

Rolfing® Story: Erfahrungsbericht von Mariam aus Ulm

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Wer bist Du?
Ich bin Mariam, eine Studentin, die gerne Yoga macht und frisch vom bouldern begeistert wurde. Ansonsten sitze ich leider studien- und arbeitsbedingt viel und mache eintönige Bewegungen, über die sich mein Körper nicht so freut.

Wie bist Du zum Rolfing gekommen?
Zum Rolfing kam ich direkt über Janosch, da er auch mein Yogalehrer ist. Als ich mal wieder an Schulterschmerzen litt hat, Janosch mich gefragt, ob ich Rolfing ausprobieren möchte. Da habe ich nicht nein gesagt, weil ich auch schon von Freunden wusste, dass es für sie gut war.

Wie hast Du die 10 Sitzungen erlebt?
Besonders bei der ersten Hälfte war das Gefühl nach jeder Session, als ob man geerdet auf Wolken läuft. Dieses WOW-Gefühl hat bei mir mit der Zeit etwas abgenommen. Dass dieser anfängliche Effekt abgenommen hat, lag aber daran, dass ich das Körpergefühl vom Rolfing mit der Zeit wohl besser in meinen Alltag integrieren konnte. Es ist jetzt nach den 10 Sessions nicht so, dass ich ständig wie auf Wolken geerdet rumlaufe, aber wenn ich ungünstig sitze oder stehe, merke ich das schnell und wenn es dann in meiner Schulter oder sonst irgendwo weht tut, weiß ich besser was mein Körper brauchen könnte, damit es wieder weg geht.

Was war für Dich das Eindrücklichste?
Da Eindrücklichste für mach war wohl Session 7; da war der Fokus genau mein Problembereich: Schultern und Nacken. Ich habe dort auch gemerkt wie sich Gesichtsmuskeln von mir entspannt haben von denen ich davor nicht wusste, dass sie überhaupt angespannt waren.

Und was ich sehr stark merke ist der Unterschied beim Yoga, es ist viel mehr Raum in meinem Körper das ist super und macht jedes Mal wieder Spaß!

Rolfing® Story: Erfahrungsbericht von Marko aus Ulm

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Wer bist Du?
Ich bin Marko, ich bin 28 Jahe alt und ringe seitdem ich 7 Jahre alt bin im griechisch-römischen Stil. Ich bin Tattoo Artist und betreibe gemeinsam mit meinem Bruder das Vendetta Ink Tattoo Studio in Ulm

Wie bist Du zum Rolfing gekommen?
Für mich war das Rolfing vor dem Hintergrund meines Sports sehr interessant, da ich seit meiner Kindheit Kampfsport betreibe und u.a. wettkampfmäßig in der Türkei, Georgien, Aserbaidschan und Thailand unterwegs bin.
Stabilität, Körperhaltung und besonders Körpergefühl und Koordination sind essentiell wichtig für mich. Daher hatte ich sofort großes Interesse an Rolfing.
Als Tättowierer habe ich während der Arbeit keine gute Arbeitshaltung, während ich vorgebeugt und teilweise verdreht sitze. Dadurch ist gerade der Nacken und die Schulterpartie oft verspannt.

Wie hast Du die 10 Sitzungen erlebt?
Als Ringer bin ich sehr feinfühlig für meinen Körperschwerpunkt und mein Gleichgewicht. Dadurch fand ich das Rolfing sehr spannend und konnte aus jeder Sitzung etwas mitnehmen.
Meine Körperwahrnehmung hat sich im Laufe der Sessions total verändert. 
Dadurch fühlte ich mehr Gleichgewicht und Sicherheit im Stand. Kleinere Fehlhaltungen haben sich verbessert. Spannungsmuster im Körper haben sich gelöst und es hat sich alles einfach freier angefühlt. Grundsätzlich habe ich die Sessions als sehr entspannend und regenerierend erlebt – es hat mir wirklich gut getan.

Was war für mich das Eindrücklichste?
Für mich war das Eindrücklichste, wie sich das Zusammenspiel des gesamten Körpers verbessert hat. Insbesondere mein Gangbild – nicht mehr versteift und verkrampft zu gehen, sondern mit einem Gefühl von Flow und Leichtigkeit.

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Rolfing® Story: Erfahrungsbericht von Julian aus Berlin

Wer bist Du?
Ich bin Julian, ich bin 29 Jahre alt und arbeite als Freelancer.

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Was hat dich zum Rolfing gebracht?
Mit den ersten Jobs nach dem Studium und langen Wochen des Sitzens in Büros und in Fernzügen merkte ich bereits, wie ich dem Bewegungsbedürfnis meines Körpers nicht mehr hinterher kam. Leichte Beschwerden, die mir zuvor bekannt waren, manifestierten sich rückblickend in dieser Zeit. Die vorgebeugte Haltung am PC hat meine Beweglichkeit in der Schulter und am Rücken langsam verschlechtert. Ich hatte öfter Rückenschmerzen bei denen ein Besuch beim Orthopäden eine reine Symptombehandlung war.

Wie hast du die 10 Sitzungen erlebt?
Vielseitig, man merkt den Zug unter der Haut teilweise schon deutlich. Und gerade dann wenn man denkt, man kennt alle Druckgefühle am Körper, wird man mit neuen Eindrücken überrascht.

Was war für dich das Eindrücklichste?
Vor dem Rolfing habe ich mich gerade gemacht – jetzt fühlt sich meine Haltung einfach gerade an, ohne es aktiv zu machen.

Während bzw. nach den Sitzungen gab es immer mal wieder Momente, in denen sich die eigenen Bewegungen anders anfühlten. Ich stellte es mir so vor, dass bestimmte Strukturen bei mir zu viel Widerstand boten. Das „Lockern“ dieser nimmt daher auch sicher Einfluss auf das Zusammenspiel der Muskeln bei Bewegung. Das hat man teils deutlich gemerkt, z.B. beim nach Hause laufen direkt danach.

Die Sitzungen fühlen sich für mich nun nicht etwa wie ein kompletter Reset an, stattdessen fühle ich mich wieder weiter in die richtige Richtung gebracht. Am eindrücklichsten fällt mir die neue Beweglichkeit beim Yoga auf: nach Rolfing Sessions habe ich hier massive Sprünge erlebt, die mir durch eine kontinuierliche Yogapraxis auch erhalten geblieben sind. Ich komme deutlich weiter in viele Haltungen hinein, gedrehte Dreiecke etwa wurden in einer Art intensiver, dass es rein äußerlich sogar anderen auffiel. Das brachte mein Yoga insgesamt auf ein nächstes Level, das mir ermöglicht die Einflüsse des Alltags noch besser auszugleichen - und darauf kommt es mir letztendlich an. Daher bin ich mir sicher, dass die Arbeit am Bindegewebe bei mir auf jeden Fall einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet hat wieder fitter zu sein.



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Rolfing® Story: Hakan aus Ulm

Wer bist Du?
Ich bin Hakan. Ich bin 27 Jahre alt. Ich bin Leistungssportler und kämpfe regelmäßig im Ausland auf professioneller Ebene. Ich bin Inhaber von 89MMA, einem Leistungszentrum für Kampfsport in Ulm.

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Wie bist Du zum Rolfing gekommen?
Ich betreibe seit fast 10 Jahren Kampfsport in verschiedenen Disziplinen und war grundsätzlich daran interessiert, wie die Arbeit an der Körperhaltung die Leistungsfähigkeit verbessern kann. Durch das Training hat sich mein Körper sehr an die Belastung angepasst und mein oberer Rücken wirkte rund und die Schultern zogen nach vorne. Außerdem hatte ich seit längerer Zeit Schmerzen im unteren Rücken am Übergang zum Becken. 

Wie hast du die 10 Sitzungen erlebt?
Das Aufstehen nach den Sitzungen war sehr interessant, weil sich alles irgendwie neu angefühlt hat. Gerade das Laufen wurde mit der Zeit immer lockerer und meine Füße konnten den Boden besser spüren. Obwohl eigentlich nicht viel direkt am unteren Rücken gearbeitet wurde, hat sich dort einiges gelöst.

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Was war für Dich das Eindrücklichste?
Ich habe mich größer gefühlt und wurde sogar von Freunden darauf angesprochen. Meine Schultern waren nach anstrengenden Trainingseinheiten nicht mehr verspannt und ausgepowert. 

Meine Bewegungen hatten mehr Beweglichkeit und meine räumliche Wahrnehmung war offener im ringerischen Training.

Rolfing® Story: Martin aus Ulm

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Wer bist Du?
Ich bin Martin, 26 Jahre alt und lebe in Ulm. Ich arbeite als Barista und seit meiner Jugend beschäftige ich mich intensiv mit Parkour und Freerunning. Mich interessiert wirklich alles, was mit Bewegung zu tun hat: Jonglieren, Klettern, Balancieren, Krabbeln, Rennen, Springen, Kampfsport, … solo oder mit Partnern, weil schlussendlich ist jede Form der Bewegung immer Kommunikation.

Was hat Dich zum Rolfing® gebracht?
Nach 11 intensiven Jahren Parkour Training hat mein Körper eine Menge an Schaden angesammelt, welchen ich von vorne herein mit genug Ruhephasen und richtiger Körperarbeit hätte vorbeugen können.
Zu meinem Nachteil gab es derzeit keinerlei Hilfe oder Vorgaben über richtiges Parkourtraining im Netz.

Die damals vergleichsmäßig neue Sportart war mega interessant und es hat mich enorm gereizt rauszugehen und große Sprünge zu machen.

Alles ohne Matten, Trainer, Anleitungen…

Damals befanden meine Teamkameraden und ich uns im Alter von 15-16 Jahren und waren teilweise noch stark im Knochenwachstum.

Dennoch überzeugt von unserer Stabilität, gingen wir raus, überhitzt… und wir lernten auf die harte Art.

Über die Jahre entwickelten wir mehr und mehr Gefühl und Verständnis für den Körper.
Dank zahlreicher Trips ins Ausland und auf Workshops lernten wir viel von erfahreneren Traceuren.
Auch wenn ich meinen Körper nun mehr zu schätzen wusste und mein Training nachhaltiger strukturieren konnte, hatte Ich bereits eine Menge an Impact und „Wehwehchen“ mit mir rumgeschleppt and angesammelt.

Kein Training war aber auch keine Option.

Weniger von allem, ja, insgesamt trotzdem zu viel.

Ende 2016 hatte mein Körper genug.

Dieses eine Prozent an Überbelastung brachte das Fass zum überlaufen. Eine sehr unglückliche Landung nach einem hohen Sprung zerstörte meinen Fuß.
Mit soviel Druck auf dem linken Fuß, dass er mir abgesenkt wurde. Bänder komplett durch. Fuß gebrochen. Stressfrakturen all over.

Dieser Unfall hat mich lange aus der Bahn geworfen und eigentlich alles verändert.

Die Ärzte meinten, dass ich nie mehr Sport machen könne. Nachdem ich eine Menge an Meinungen vom Fach eingeholt hatte, entschied ich mich bewusst gegen eine übereifrige Operation und war damit komplett auf mich allein gestellt.
Ich brachte mir wieder selbst das Laufen bei.
Nach 3 Monaten trug ich feste Schuhe und konnte den Fuß minimal belasten.

Ich hatte das Glück, eine Hand voll an erfahrenen Leuten zu kennen, die mir eine Menge an Tipps gaben. Ich beschäftigte mich enorm viel mit meinem Fuß. Stabilisierte die Muskulatur mit zahlreichen Übungen und Selbstmassagen. Langsam begann ich wieder Fahrrad zu fahren.

Dennoch war ich nach kurzer Zeit finanziell gezwungen, arbeiten zu gehen und musste meinen Fuß erneut einer unschönen Belastung hingeben. Der Schwerkraft.

Nachdem ein weiteres halbes Jahr verging, hatte ich nach einer Arbeitsschicht meist starke Schmerzen und konnte kaum gehen. Es schien als ob es schlimmer werden würde. Für mich als Sportler war es besonders hart, mich selbst hilflos in dieser Lage zu sehen.

Fast 2 Jahre nach meinem Unfall hatte ich Kontakt mit Janosch. Zuvor hatte ich noch nie von Rolfing gehört, jedoch verstand ich recht schnell um was es dabei ging. Da ich eh nichts zu verlieren hatte, gab ich dem ganzen einen Chance.

Abgesehen von meinem kaputten Fuß hat sich Janosch noch viel mehr für meine komplette Körperstruktur und meine Bewegungsmuster interessiert.

Er versuchte zu verstehen, wie ich mich bewege, welche Tools ich in meiner Bewegung einsetze und vor allem was ich dabei fühle.

Es gab eine Menge aufzuarbeiten. Es gab auch viele Fragen, die ich mir bis dahin selbst nie gestellt hatte.

Ich war so geflasht, bereits nach der 2. Sitzung war ich komplett aus der Rolle.

Mein Fuß hat sich das erste Mal wirklich Gut angefühlt.

Aus meinen Beinen und der Hüfte kam plötzlich viel mehr Raum, der mir enorm viel Druck aus dem Fuß nahm.

Wir haben viel am kompletten Körper gearbeitet. Als würde man einfach den ganzen Körper aufräumen und Ordnung in die strukturellen Beziehungen bringen.

Meine Körperhaltung fühlt sich stabiler, aufrechter und leichter an.

Ich habe eine viel bessere Beinstellung, fühle mich viel besser connected zum Boden.

Leichtfüssiger.

Kompakter, flüssiger, schneller, als seien meine Synapsen besser verknüpft.

Wohler in meinem Körper.

Abgesehen davon dass ich keine Schmerzen mehr im Fuß fühle, hat sich meine komplette Motorik und das Körpergefühl verbessert.

Es ist schon fast wie ein kleines Wunder.

Natürlich ist es etwas, das man mit nach Hause nimmt.

Wenn Janosch fertig ist, reden wir darüber, wie ich mich fühle, was sich verbessert, woran ich noch arbeiten möchte. Als sei das Rolfing ein Wegweiser für das Verständnis meines eigenen Körpers und seiner Funktion.

Was ich dann daraus mache ist aber meine Entscheidung.

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Was war für dich dan Eindrücklichste?
Ich fand es total spannend, dass ich während dieser Zeit meinen Körper neu kennenlernen durfte. Ich bin meistens nach den Sitzungen trainieren gegangen, um mit dem neuen Körpergefühl und den Optionen zu arbeiten, sie zu verarbeiten. Ich konnte viel besser meine Körpermitte finden und damit leichter springen und vor allem sicherer landen. Gekommen war ich wegen des Fußes und gegangen mit einem neuen Körpergefühl.

Rolfing® Story: Maurice aus Senden

Wer bist Du?
Ich bin Maurice. Ich bin 16 Jahre alt und gehe aufs Gymnasium. 
Ich spiele bei Scanplus Baskets Elchingen Basketball.

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Was hat dich zum Rolfing gebracht?
Ich hatte schon immer Schmerzen im Rücken und war damit bereits 4 Jahre bei der Physiotherapie. Diese half mir zwar sehr durch Schmerzlinderung, jedoch verbesserte sie nicht meine allgemeine Haltung im Alltag. Zudem hatte ich extreme Plattfüße und auf Grund dessen Schmerzen in den Knien. Ich musste also Einlagen tragen, an einen Schultag oder ein Basketball Training ohne Einlagen war überhaupt nicht zu denken. Meine Mutter bekam den Tipp zum Rolfing von einer Bekannten. Nachdem 4 Jahre Physiotherapie keine Verbesserung der Umstände gebracht hatten, dachten meine Mutter und ich, dass wir dieses Rolfing mal ausprobieren sollten.

Wie hast du die 10 Sitzungen erlebt?
Es ging schneller als ich gedacht hatte. Session für Session verbesserte sich meine Haltung und meine Lockerheit im Gang. Dies ist nicht nur mir und Janosch aufgefallen, sondern auch meiner ganzen Familie. Die Berührung im Rolfing ist ganz anders, als ich es davor von der Physio her kannte. An sich beschrieb ich es immer als kribbeln; wie wenn einem der kleine Finger einschläft, aber halt angenehm.
Sehr prominent war für mich, dass sich mein Körper immer 'gemütlicher' anfühlte. Also einfach, dass man sich gerne darin bewegt, wie Kleidung, die gut sitzt.

Was war für dich das Eindrücklichste?
Das Eindrücklichste für mich waren die Ergebnisse. Schon nach der ersten Session, bei der das Thema der Brustkorb und die Atmung war, habe ich freier und viel einfacher atmen können. Und nach der zweiten Session, in der es um die Füße ging, war ich bereits nicht mehr an meine Einlagen gebunden. Bereits nach einigen Session hatte ich ein viel besseres Körpergefühl.
Beim Basketball fühlten sich meine Sprünge und vor allem die Landung viel kontrollierter und weicher an, was auch meinem Trainer aufgefallen war.

Rolfing® Story: Markus aus Ulm

Wer bist Du?
Ich heiße  Markus, bin 39 Jahre alt und arbeite als Fachkraft für Intensivpflege am Universitätsklinikum Ulm.

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Mehrmals die Woche praktiziere ich Asthanga Vinyasa Yoga und bin bis vor einem Jahr noch 3-4 mal die Woche Sportklettern und Bouldern gegangen. Zusätzlich versuche ich die meisten Wege mit dem Rad zu bewältigen, wodurch ich ohne Probleme an die 200 km die Woche fahre.

Was hat dich zum Rolfing gebracht ?
Durch Janosch bin ich zum Asthanga Vinyasa Yoga gekommen. Kennengelernt haben wir uns beim Bouldern ;-)

Seine  offene und fröhliche Art steckt an. Die Begeisterung, die er für Körper und Bewegung hat, macht Lust, mit ihm diese Welt zu erforschen. Ich war total daran interessiert, wie ich das Rolfing erleben würde und was dabei passiert.

Wie hast du die 10 Sitzungen erlebt?
Jede Sitzung war pure Entspannung für mich. Durch das Vertrauen in Janosch fiel es mir leicht, mich auf alles Neue einzulassen. Es war schön zu spüren mit welcher Präzision und Hingabe Janosch arbeitet.

Noch spannender war es zu erfahren, dass es da Strukturen in meinem Körper gibt, die mir bis dahin verschlossen waren. Ich konnte sie einfach nicht wahrnehmen. Wie wichtig diese sind, wurde mir dann erst jedesmal im Nachhinein bewusst: bei der Yogapraxis, beim Radfahren und beim normalen Gehen im Alltag. 

Was war das Eindrücklichste ?
Durch die Rolfing Sizungen erhielt ich eine neue / erweiterte Sicht auf meinen Körper. Ich versuchte meine Bewegungen zu analysieren und hinterfragte viele meiner Bewegungsmuster. Mein Fokus auf die Füße, mein Fundament erhielt einen neuen Stellenwert. Beim Radfahren trete ich seit der zweiten Sitzung runder. Beim Yoga liegt mein Fokus mehr auf dem Fundament. Im Alltag hab ich das Gefühl standhafter zu sein. Meine Bewegungen fühlen sich leichter an.

Es ist spannend wie jede der 10 Sitzungen erst im Nachhinein anfing in mir zu arbeiten. Der Effekt direkt danach beim ersten Mal wieder Stehen wird dann bei weitem noch übertroffen.

Rolfing® Story: Jelena aus Ulm

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Wer bist du?
Ich bin Jelena. Ich bin 28 Jahre alt. Ich bin Psychologin und arbeite momentan als Doktorandin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Was hat dich zum Rolfing gebracht?
Janosch ist schon seit einigen Jahren mein Yogalehrer. Er ist sehr neugierig, liest viel, fragt viel, will Neues lernen und gibt alles, was er erfährt und lernt, an uns, seine Yogaschüler*innen und Freund*innen, weiter. So kam es, dass er vom Rolfing und seiner Ausbildung in seiner herzlich begeisterten Art viel erzählt hat. Es klang alles sehr spannend. Da ich eine einseitig sehr unbewegliche Hüfte habe, zu der mir bisher zwei Orthopäden, ein Osteopath und drei Physiotherapeut*innen weder etwas sagen, noch eine Erklärung oder wirksame Behandlung geben konnten, wollte ich gerne Rolfing kennenlernen. 

Wie hast du die zehn Sitzungen erlebt?
Auf die wöchentlichen Sitzungen habe ich mich immer gefreut. Nicht nur, weil ich zunächst mit einem Lächeln und einem sehr leckeren grünen Tee empfangen wurde, sondern auch, weil die Sitzungen (meistens ;)) sehr angenehm waren und ich anderthalb Stunden entspannen konnte. Vor allem aber bin ich immer mit einem neuen interessanten und angenehmen Körpergefühl wieder rausgegangen. Janosch hat danach jedes mal gefragt, wie es mir geht und wie ich mich fühle. „Leicht“ war das, was ich am häufigsten darauf geantwortet habe. Das Gefühl, dass meine Beine bis unter die Arme gehen oder die Feststellung, dass meine Arme und Schultern an meinem Brustkorb hängen, waren auch hin und wieder das Ergebnis der Sitzung. Zusammengefasst kann man vielleicht sagen, dass das Rolfing mir meinen Körper einmal ganz genau aufgezeigt hat: Das ist dein Körper, alles hängt irgendwie zusammen und das ist gut so. Nicht als ein Problem, was es zu beheben gab, sondern eher um Potential zu fördern.

Was war für dich das Eindrücklichste?
Es war sehr spannend zu erfahren, wie viel im Körper passieren kann, wenn man ihm nur kleine Impulse gibt. Ich bin schon sehr skeptisch an die ganze Sache dran gegangen. Und natürlich habe ich nicht plötzlich eine Wunderhüfte, die ich einfach zusammenfalten kann. Aber ich habe eine aufrechte und leichte Körperhaltung bekommen, nehme bei ganz normalen alltäglichen Bewegungen wie Atmen, Gehen, Hinsetzen und Aufstehen einzelne Körperteile und Bewegungen in ihrer Gesamtheit besser wahr und habe durch die Rolfing Sessions – das merke ich vor allem beim Yoga – eine wunderbar angenehme Leichtigkeit in meinen Bewegungen bekommen.

 

Rolfing® Story: Karo aus Ochsenhausen

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Wer bist Du?
Ich bin Karo. Ich bin 48 Jahre alt und arbeite als Biotechnologin und übe Ashtanga Vinyasa Yoga.

Was hat dich zum Rolfing gebracht? 
Janoschs grundlegendes Verständnis für Ausrichtung und Bewegung und Neugier auf sein neues Projekt. Eine andauernd verspannte Schulter- und Nackenpartie. Außerdem chronisches Zwicken in der Hüfte … und dass der Fuß nicht hintern Kopf geht.

Wie hast du die 10 Sitzungen erlebt?
Sehr angenehm und recht unspektakulär im Vergleich zu anderen Methoden … Weite, Durchlässigkeit, Entspanntheit, satter, fester Stand … Stabilität von innen heraus.
Zwei Ebenen der Veränderung – außer dem (vordergründig) anatomischen auch den feinstofflichen Aspekt, manchmal ganz dominant aber auch subtil. 
Ich erlebe viel mehr Freiheit im Nacken mit weniger Verspannungen im Alltag. Die Hüfte fühlt sich angenehm balanciert und die Bewegungen fühlen sich runder an – mit mehr Spielraum.

Was war für dich das Eindrücklichste?
Das Aufstehen direkt nach der Sitzung war jedes Mal ein neues Erlebnis - sich verändert verankert zurecht zu finden und neu zu orientieren.

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